Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Juli 2026 · TitanCore B2B-Plattform

§ 1 Geltungsbereich & Zielgruppe

Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Nutzung der serverlosen Datenverarbeitungs-Infrastruktur sowie aller damit verbundenen Cloud-Dienste der TitanCore Data Pipeline (nachfolgend „Anbieter“).

Wichtiger B2B-Ausschlusshinweis: Das Leistungsangebot von TitanCore richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB (z. B. gewerbliche Gastronomen, datenverarbeitende Studios, kommerzielle Plattform-Entwickler und Agenturen).

Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern (Endkunden) wird explizit abgelehnt. Da es sich um ein reines B2B-Rechtsgeschäft handelt, ist ein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher vollumfänglich ausgeschlossen.

§ 2 Leistungsumfang & Serverloses Token-Modell

TitanCore stellt hochskalierbare, serverlose Cloud-Pipelines zur automatisierten Verarbeitung industrieller und geschäftlicher Datenströme bereit. Die Abrechnung der Rechenleistung folgt strikt zwei flexiblen Modellen:

  • Pay-per-Use (Guthaben-Pakete): Der Kunde erwirbt im Voraus Token-Guthaben (Pakete flexibel aufladbar ab 5,00 € netto). Jede Pipeline-Transaktion zieht eine exakt definierte Menge an Token ab.
  • VIP-Power-Abo: Für intensiv genutzte Pipelines steht ein dediziertes Flat-Kontingent zum Festpreis von 29,90 € pro Monat zur Verfügung. Dieses Abonnement ist flexibel monatlich kündbar.
Serverlose Nachhaltigkeit (Zero-Cost-in-Idle): Getreu unserer Architektur-Philosophie verfallen erworbene Token bei Inaktivität des Accounts nicht. Es fallen keinerlei Bereitstellungsgebühren an, wenn keine Daten fließen.

§ 3 Verfügbarkeit, SLA & Haftungsbeschränkung

Der Anbieter strebt für das verwaltete API-Gateway, welches als zentraler Eintrittspunkt der Pipelines dient, eine Service-Level-Agreement (SLA) Verfügbarkeit von 99,99 % im Jahresmittel an. Wartungsfenster werden dem Kunden rechtzeitig angekündigt.

Da die Verarbeitungslogik nativ auf cloudbasierten Serverless-Architekturen der Amazon Web Services (AWS) aufbaut, gelten folgende Haftungsausschlüsse:

  • Für unverschuldete Ausfälle, Datenverluste oder Performance-Einbrüche der zugrundeliegenden globalen AWS-Cloud-Infrastruktur wird keine Haftung übernommen.
  • Der Anbieter haftet nicht bei Störungen der Datenfernübertragung, Fehlfunktionen auf Kundenseite oder Fällen von höherer Gewalt (Force Majeure).
  • Die Haftung für indirekte Schäden, Betriebsunterbrechungen oder entgangenen Gewinn ist, soweit gesetzlich zulässig, auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt.

§ 4 Gerichtsstand & Schlussbestimmungen

Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Sofern es sich bei dem Kunden um einen Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuches handelt, ist der ausschließliche Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Sitz des Anbieters.